Stuttgart meldet Etappenziel: Photovoltaik auf 118 von 149 Schulen installiert

Stuttgart meldet Etappenziel: Photovoltaik auf 118 von 149 Schulen installiert
Stuttgart meldet Etappenziel: Photovoltaik auf 118 von 149 Schulen installiert

Stuttgart hat nach Angaben der Stadt ein Zwischenziel auf dem Weg zu klimaneutralen Liegenschaften erreicht. Auf allen Schulgebäuden, bei denen eine Installation als sinnvoll und möglich eingeschätzt wurde, sind nun Photovoltaikanlagen in Betrieb. Insgesamt wurden 154 Anlagen installiert, die eine Leistung von 7,6 Megawattpeak aufweisen und nach Stadtangaben Strom in der Größenordnung des Verbrauchs von etwa 5.000 Personen liefern.

Zahlen und Umsetzung

Die 154 Photovoltaikanlagen wurden auf den Dächern von 118 der insgesamt 149 Stuttgarter Schulen montiert. Schulen, bei denen in Kürze umfassende Sanierungen anstehen, sollen laut Stadt erst im Anschluss mit Anlagen ausgestattet werden. Bei dem Projekt waren nach Angaben der Verwaltung neben den Schulen auch Handwerksbetriebe und die Stadtwerke Stuttgart beteiligt.

Reaktionen aus der Stadtverwaltung

Bau- und Umweltbürgermeister Peter Pätzold betonte, dass der flächendeckende Ausbau nicht nur zusätzliche erneuerbare Energie schaffe, sondern auch die Vorbildrolle der öffentlichen Hand stärke. Ihm zufolge habe das gemeinsame Vorgehen von Schulen, Handwerksunternehmen, Stadtwerken und Verwaltung zum Erfolg geführt.

Bildungsbürgermeisterin Isabel Fezer bezeichnete die Schulen als „Leuchttürme der Energiewende“. Sie sagte, die Anlagen erzeugten saubere Energie und vermittelten kommenden Generationen, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen aussehen könne. Jede neue Anlage bringe die Stadt dem Ziel näher, die Energiewende vor Ort umzusetzen.

Ausblick

Die Stadt sieht das Ergebnis als Zwischenetappe auf dem Weg zu klimaneutralen Liegenschaften bis 2030. Konkrete weitere Schritte betreffen nach eigenen Angaben die Ausstattung der noch ausstehenden Schulen nach Abschluss geplanter Sanierungen. Die Verwaltung wertet die Umsetzung als Beispiel für die Zusammenarbeit verschiedener Akteure bei kommunalen Klimaschutzmaßnahmen.

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