Freiburg erneuert Zielwegweisung für Mountainbike Strecken

Freiburg erneuert Zielwegweisung für Mountainbike Strecken
Freiburg erneuert Zielwegweisung für Mountainbike Strecken

Das Forstamt Freiburg hat mit der Erneuerung der Beschilderung für die Mountainbike Strecken im Stadtwald begonnen. Die neuen Schilder folgen dem bewährten Zielwege System, weisen an Kreuzungen alle möglichen Routen aus und geben Entfernungen sowie die jeweilige Höhendifferenz an. Sie dienen außerdem als Rettungstreffpunkte für Notfälle. Die Arbeiten sollen etwa drei Wochen dauern.

Funktion und Orientierung im Gelände

Die Wegweiser sind so gestaltet, dass sich Nutzende auch ohne Karte oder Mobiltelefon orientieren können. An jeder Kreuzung werden alle Abzweige angezeigt, dazu die Entfernung und die Höhenmeter bis zum angegebenen Ziel. Zusammen mit der Wanderwegweisung des Schwarzwaldverein, die nach demselben Prinzip funktioniert, soll die Beschilderung die Navigation für Radfahrende und Spaziergänger vereinfachen.

Ausbaugeschichte und Wirkung auf die Nutzung

Die Beschilderung im Freiburger Stadtwald hat eine längere Vorgeschichte. Erste Tafeln brachten Mitarbeitende des Forstamts bereits 1996 an, damals noch mit handgefertigten Holzschildern. Seit 2004 gelten die Schilder nach Naturpark Standard. Eine erste Erneuerung fand 2016 statt, seither sind rund zehn Jahre vergangen. Laut Forstamt hat die Wegweisung zur Besucherlenkung beigetragen und Konflikte zwischen Mountainbikenden und anderen Erholungssuchenden seltener gemacht.

Das Mountainbike Streckennetz in Freiburg beträgt 166 Kilometer ohne Anschlussstrecken zu Nachbarwegenetzen. Etwa 15 Prozent der Strecken führen über schmale Wege mit weniger als 2 Meter Breite. Das Wanderwegenetz, das der Schwarzwaldverein betreut, ist mit 238 Kilometern noch umfangreicher.

Kosten und praktische Durchführung

Die aktuelle Erneuerung kostet nach Angaben des Forstamts 3 000 Euro und wird aus der Stadtkasse finanziert. Zum Vergleich: Die erstmalige Beschilderung im Jahr 2004 hatte 6 400 Euro gekostet, davon hatte der Naturpark 3 400 Euro getragen. Die Kontrolle der Schilder sowie der Ersatz defekter oder fehlender Wegweiser übernimmt Sascha Hotz von der Agentur Bergwerk. Für die Fahrten nutzt er ein Lasten E Bike, um klimafreundlich zu arbeiten.

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