
Der Gemeinderat von Esslingen hat den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur beschlossen. Geplant sind 68 Ladepunkte an 28 Standorten im gesamten Stadtgebiet. Die Kommune will die Flächen an private Betreiber vergeben und führt dafür eine öffentliche Ausschreibung durch.
Standorte und Umfang
Die vorgesehenen Ladepunkte verteilen sich auf vier Lose und sollen den Großteil der Stadtteile abdecken. Namentlich genannt wurden unter anderem die Eugenie von Soden Straße in der Weststadt, der Wanderparkplatz in Berkheim, die Breslauer Straße, der Parkplatz Jägerhaus, die Fläche an der Volkshochschule, der Sportplatz in Sirnau und der Parkplatz der Esslinger Burg.
Vergabe und Zeitplan
Die Stadt selbst wird die Ladepunkte nicht betreiben. Stattdessen werden die Flächen an private Anbieter vergeben. Direkt nach dem Beschluss startete die öffentliche Ausschreibung, die voraussichtlich rund vier Wochen laufen soll. Laut Bürgermeister Hans Georg Sigel können die eingegangenen Angebote noch vor der Sommerpause gesichtet und die Lose vergeben werden, sodass mit einem zügigen Aufbau der ersten Ladesäulen gerechnet werden kann.
Bedeutung für Alltagsmobilität
Als Ziel nennen die Verantwortlichen eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. „Damit schaffen wir die Grundlage für ein flächendeckendes öffentliches Ladenetz in Esslingen“, sagte Bürgermeister Sigel. Der Ausbau richtet sich besonders an Nutzerinnen und Nutzer ohne eigene Wallbox und soll das Laden im Alltag erleichtern sowie den Umstieg auf Elektromobilität attraktiver machen.
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