
Im Geburtenregister des Heilbronner Standesamts führen 2025 die Vornamen Mila bei Neugeborenen weiblichen Geschlechts und Noah bei männlichen Neugeborenen die Rangliste an. Mila wurde 22 Mal und Noah 26 Mal als Rufname eingetragen. Die meisten Kinder kamen in der Stadt im Gesundbrunnen Klinikum zur Welt, es gab außerdem vereinzelt Hausgeburten.
Ranking und Verschiebungen gegenüber 2024
Auf den Plätzen zwei und drei liegen bei den Mädchen Ella mit 18 Einträgen und Sophia mit 16 Einträgen. Bei den Jungen folgen Samuel mit 21 Nennungen und Liam mit 20 Nennungen. Gegenüber dem Vorjahr haben sich damit einige Platzierungen verändert. 2024 standen bei den Mädchen Emilia, Emma und Lina vorn, bei den Jungen waren Elias, Noah und Paul das führende Trio. Namen wie Ben, Lio, Jonas und Max finden sich 2025 nicht mehr unter den Top Ten, Samuel ist neu in der Spitzengruppe.
Vielfalt der Vornamen und statistische Daten
In Heilbronn wurden 2025 insgesamt 3142 Kinder geboren, das sind 205 mehr als im Vorjahr. Von diesen erhielten 2031 Kinder einen Vornamen, 1051 Kinder zwei Vornamen. In 56 Fällen vergaben Eltern drei Vornamen, in vier Fällen mehr als drei Vornamen. Die Namensvielfalt ist groß: Bei Erstnamen wurden 819 unterschiedliche Mädchen- und 803 unterschiedliche Jungennamen registriert.
Zu den ungewöhnlicheren Einträgen im Mädchenregister gehören unter anderem Amaliya, Bruna, Danaya, Grace, Jeyda, Liella und Ziora. Bei den Jungen finden sich seltene Namen wie Amadeo, Atreus, Aurel, Camilo, Diogo, Joris, Kendrick und Shahin.
Unterschiede zum Bundestrend
Im bundesweiten Vergleich zeigen sich Überschneidungen, aber auch deutliche Unterschiede. Auf Bundesebene steht bei den Jungen ebenfalls Noah an der Spitze, gefolgt von Matteo und Paul. Bei den Mädchen sind deutschlandweit Sophia, Emma und Emilia am beliebtesten. In Heilbronn dagegen ist Mila die beliebteste Mädchenform, und weitere lokal stark verbreitete Namen weichen von der bundesweiten Reihenfolge ab.
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